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Mörderin aus Eifersucht
Der Geld mit Ölen, Fetten, Kitten rafft
Und gern nach schönen Senoriten gafft - Als ihr zum Telephon den Gatten rieft, Tat ich ihm in die Suppe Rattengift!
Die Kostspielige
Zu gründen einen Herd es galt.
Warum? Nun, sie begehrt es halt. Wer mit der Hildegard es hält, Den kostet sie ein hartes Geld.
Noble Daten-Bank
Heut' schickte uns die Daten-Bank
das Geld, um das wir baten. Dank!
Kabas sagt:
"Ich zahlte niemals Geld fürs Spitzelwesen,
das waren (laßt doch das Gewitzel) Spesen!"
Dem Heurigenmusiker
Wenn der Ton der Geiger schwellt,
zahl' ich ihm a Schweigegeld.
Schüttel-Kohn als Heller - Fan
Das Seidenhemd vom Heller kost'
mehr Geld, als du im Keller hast. Wer von uns beiden schneller horcht, ob der Franzi Heller schnarcht? Tu' ich in den Teller hupfen, kriegt der Franzi Heller Tupfen.
Klage eines siamesischen Höflings
Ich hab' den Prinzen Bira satt.
Wenn ich ihn bitte "Sire, Rabatt!", schimpft er mich einen Parasit. Ob ich um Geld die Sarah bitt'?
Mächtiges Erbe
Sie vererbte dem anfangs noch schmächtigen Enkel
statt Geld und Besitz - ihre mächtigen Schenkel.
Es lohnt sich nicht...
Ein Dieb, der Honig haben wollt',
sich aus dem Stock die Waben holt. Doch - was ihm nicht zum Segen dient! - die Bienen scharf dagegen sind. Auch muß er unter Steckenhieben des Imkers durch die Hecken stieben.
Ein losgelaß'ner Hund noch gar bellt - Moral: Kauf Honig gegen Bargeld!
Schweizerischer Krisen-Schüttelfrost
Herrjeh, was für ein Heidenleben!
Wer wird der Krise Leiden heben? Das Pfund fällt, die Devisen kranken, Bankhäuser unter Krisen wanken; Es fehlt nur noch die Frankenbaisse, Die alle unsre Banken fräß'. Verödet hinterm Gitter ruht
So manches schöne Rittergut (Man wohnt jetzt in dem Schweinekoben). Im Kurort gibt es keine Schwoben; Denn auch der beste Kunde halt Zeigt dieser Zeit sich hundekalt. Und wer trotz aller Bäder fett
Bisher geruht im Federbett, Und ob er Geld in Menge hatte, Heut schläft er in der Hängematte. Von Sorgen schwer und lattenmager Legt er sich in sein Mattenlager. Hoch heißt's den Korb mit Futter binden.
Wo soll man Mehl und Butter finden? Schon wird der Kauf von Kohlen sauer; Man wird aus Not gar Sohlenkauer Und schwört, kriegt man'ne schwache Ruhr, Der Köchin einen Racheschwur.
Doch auch wenn's wieder Phasen hätt' Mit Austern, Reh und Hasenfett, Wem schmeckt's noch? Selbst beim Feiermahl Würd' Müller oder Meier fahl, Er denkt der Kurfe Zackenbahn Und beißt sich auf den Backenzahn.
Nur eins: die Not im Schweizerbund Führt nie zu einem Beizerschwund; Ob sie die Lust am Leben raube, Es bleibt die Luft am Rebenlaube. Der Bürger, ob vor Bangen stier, Begehrt sein täglich Stangenbier.
Vor-Schaden-Freude
Herr Kabas brächts nie fertig, Geld fürs Spitzelwesen
so geistreich darzustellen als "Gewitzel-Spesen"! Doch bin ich sicher, daß sein lichter Rachen in Bälde macht die Richter lachen!
Der Heimatdichter Anzengruber
In puncto Geld ein Unzengraber, sein Ouvre ist zum Grunzen aber!
Gefrässig
In Bayern jeder Blödelknecht
viel Geld für seine Knödel blecht.
Als ich um Geld trotz Manko bat,
verhöhnte mich der Bankomat.
Der Literat
Mancher wackre Geistesheld
Fühlt in sich was Wahres regen Nur des Honorares wegen - Soll er dichten, heißt es: Geld!
Ohne EU Beitritt:
Noch schweizerischer Bankverein
bald beizerischer Schwankverein!
Sic transit . . .
Die einst so stolze Bankengruppe
gleicht heute einer kranken Puppe.
Wirre Vision
Im fernen Märchenreich der Sonnen-Nebel,
Dort ragen Leutnants Schleier, Nonnen Säbel. Auch gibt's Bankiers dort, die sich nennen Sobel. Sie haben sehr viel Geld und sennen nobel.
Geh ja nicht auf die Länderbank,
dort zieht man dir die Bänder lang.
Achtung
Wer öfters geht zum Bankomaten,
wird bald in einem Manko baden.
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